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Selig sind die Frieden stiften.

Wir nehmen wahr, dass für junge Menschen in den letzten Wochen verstärkt ein Druck entstanden ist, sich zu politischen Extrempositionen zu bekennen. Auf dem Schulhof, in der Klasse oder auch zu Hause und am Arbeits- und Studienplatz.

Deshalb ein kurzer Blick in die Geschichte:

Chemnitz bekannte sich in den dreißiger Jahren im Nationalsozialismus als dem Führer treueste ergebene Stadt. 20 Jahre später zu Zeiten der DDR wurde das sehr stark zerstörte Chemnitz zweimal der marxistisch-leninistischen Ideologie geweiht und unterworfen. Und jedes Mal waren Gewalt, Angst und Überheblichkeit von Menschen gegen Menschen die Folge.

Wir sehen jetzt die Gelegenheit dafür, dass in Chemnitz eine starke Bewegung der Mitte entsteht. Und diese kann sich mit guten Werten den wirklichen Problemen der Stadt stellen. Das geht nur mit Menschen, die den Friedensimpuls Jesu im Herzen haben und keinen Menschen von Grund auf verurteilen.

Wir sehen uns Christen herausgefordert, uns an Jesus zu orientieren. Unser Schatz ist die Liebe Gottes, die wir selber im Herzen annehmen. Lasst uns eine weitverzweigte Jesusbewegung sein, die den Friedensimpuls Jesu lebt und weitergibt. Jesu Liebesbotschaft gegenüber allen Menschen hat ihn in Bedrängnis und Verruf bei allen Seiten gebracht. Manchmal müssen wir das auch in Kauf nehmen. Aber er wird bei dir sein mit Kraft, wenn du seinen Weg weitergehst.

Stell dich gerade in der Schule auch auf die Seite von Ausgegrenzten mit einem guten Wort.

Begegne Migranten und Asylsuchenden mit einem freundlichen Blick.

Trenne immer zwischen dem was du nicht gut findest und dem Blick auf den Menschen mit seiner Biografie.

Neben unseren täglichen Begegnungen wird es in Chemnitz wahrscheinlich auch viele Bürgergespräche geben. Bringe dich dort mit deiner jungen Sicht der Dinge und als Christ ein!

 

Deine

Evangelische Jugend Chemnitz

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